Mit MR-HIFU behandelte Myome

Praktisch alle Arten von Myomen können behandelt werden, sofern sie durch den HIFU-Strahl erreichbar sind, ohne dass dessen Bahn durch den Darm blockiert wird. Subseröse, intramurale und submuköse Myome können einer Routinebehandlung unterzogen werden. Subseröse Myome können bis zu einem Rand von 1,5 cm von der serösen Oberfläche behandelt werden. Bei Frauen, die keinen Kinderwunsch hegen, können submuköse Myome bis zur endometrialen Oberfläche behandelt werden. Gestielte Myome mit dünnem Stil dürfen nicht mit HIFU behandelt werden.

Da MRT-Bildgebung zur Planung der Behandlung eingesetzt wird, werden MRT-Merkmale bei der Entscheidung zugrunde gelegt, welche Myome am besten auf eine HIFU-Behandlung ansprechen. Myome mit niedriger Signalintensität in prätherapeutischen T2-gewichteten Bildern (dunkle Myome) schrumpfen stärker als Myome mit hoher Signalintensität (helle Myome).

Aufgrund der heterogenen Beschaffenheit des Myomgewebes und der patientenspezifischen, physiologischen Unterschiede im Nahfeld ist davon auszugehen, dass bei Anwendung von Methoden zur Bestimmung des Myomtyps vor der MR-HIFU-Behandlung weitere Faktoren, wie eine dynamische kontrastmittelbasierte MRT, ebenfalls zu berücksichtigen sind. Eine Kombination aus anatomischen Befunden und den Merkmalen des MRT-Bildes muss daher bei der Entscheidung herangezogen werden, ob MR-HIFU die beste Behandlung für eine bestimmte Patientin darstellt.

Bei manchen Patientinnen kann es praktische Überlegungen geben, die gegen eine MR-HIFU-Behandlung sprechen. Bestimmte Eigenschaften können Schwierigkeiten hervorrufen, wenn Myome tief im Körperinnern mit MR-HIFU behandelt werden. Der geometrische Brennfleck des Wandlers liegt 14 cm von der Wandleroberfläche entfernt. Der Abstand zwischen der Haut und dem Mittelpunkt des Myoms muss ca. 10 cm betragen, damit die Behandlung so einfach wie möglich ist. Wenn eine Patientin über eine sehr dicke Schicht subkutanen Fettgewebes verfügt oder das Myom zu weit hinten liegt, muss eine besonders sorgfältige Vorbereitung erfolgen, damit die Behandlung auch wirklich das gesamte Myom erreicht.

Auch auf eventuelle große Narben von früheren Beckenoperationen ist zu achten, wenn sich die Narben in der Bahn des Ultraschallstrahls befinden. Die Ultraschallenergie darf nicht durch frische und/oder ausgedehnte Narben verlaufen, da das Gewebe lokal erhitzt werden könnte. Diese Strukturen können gemieden werden, indem die Patientin so gelagert wird, dass der Strahl einen anderen Weg nimmt. Zu diesem Zweck kann die Strahlformungsfunktion der MR-HIFU-Software verwendet werden. Alternativ kann eine Schutzabdeckung über das Narbengewebe gelegt werden. Darüber hinaus gelten alle Kontraindikationen für MRT-Scans (z. B. Herzschrittmacher) auch für die MR-HIFU-Therapie.

Aktuell gibt es keine Beschränkung für den Prozentsatz eines Myoms, der mit MR-HIFU behandelt werden kann, es wird jedoch ein Behandlungsvolumen von mindestens 50 – 60 % des gesamten Myomvolumens empfohlen. Ärzte sind bestrebt, die akuten Symptome einer Patientin zu lindern. Dies kann bedeuten, dass ein Myom behandelt wird, andere jedoch nicht, und/oder dass das Gesamtbehandlungsvolumen reduziert wird.

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