
Falls Sie Myome haben, die Ihnen keine Beschwerden bereiten, müssen Sie sich aus medizinischer Sicht nicht zwingend einer Therapie unterziehen. Gehen Sie dann aber regelmäßig zur Verlaufskontrolle bei Ihrem Frauenarzt. Wenn Beschwerden auftreten, wird Patientinnen meist empfohlen, die Myome entfernen zu lassen. Ob Sie eine Behandlung brauchen und auf welche Weise die Myome behandelt werden, hängt unter anderem von Größe und Position der Myome und von Ihrem Alter ab. Welches Verfahren sich für Sie am besten eignet, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt besprechen.
Wenn Sie Myome mit Symptomen haben, die eine Behandlung erfordern, sollten Sie von Ihrem Frauenarzt auf die Möglichkeit einer nichtinvasiven MR-HIFU-Behandlung hingewiesen werden. Vom Frauenarzt sollten Sie dann zu einem Radiologen überwiesen werden, der Patientinnen mit MR-HIFU behandelt. Der Radiologe schickt Sie zu einer diagnostischen MRT-Untersuchung (Kernspintomographie). Diese MRT des Beckens erfolgt mit dem Ziel, die Myome zu visualisieren, die Diagnose zu bestätigen und zu ermitteln, ob MR-HIFU eine geeignete Behandlungsmethode für Sie ist. Krankenhäuser, die MR-HIFU-Behandlungen anbieten, finden Sie auf der Seite.
Nicht alle Myome können mit MR-HIFU behandelt werden. Ausschlussgründe sind derzeit MRT-Kontraindikationen oder Schwangerschaft. In einigen Fällen ist wegen der Tiefe des Myoms eine angemessene Behandlung mit MR-HIFU nicht möglich. Jede Patientin hat individuelle Besonderheiten. Nur ein Arzt mit geeigneter Ausbildung für die MR-HIFU-Therapie kann feststellen, ob MR-HIFU eine geeignete Behandlungsalternative ist.