Fragen zu MR-HIFU

Was ist das Behandlungsprinzip von MR-HIFU?

MR-HIFU steht für Magnetresonanztomographie-gesteuerten hochenergetischen fokussierten Ultraschall. Während der Behandlung liegt die Patientin auf dem Bauch in einem Magnetresonanztomographen (MRT), der dreidimensionale Bilder des Myoms erzeugt. Mithilfe dieser Darstellung kann der Radiologe fokussierte Ultraschallwellen auf das Myom richten, das Geschwulst gezielt einschmelzen und die Behandlung überwachen.

Warum ist MR-HIFU so schonend?

Es werden zwei Techniken kombiniert, die den Körper nicht belasten oder schädigen. Ultraschall kennen Sie vielleicht schon aus der Arztpraxis. Magnetresonanztomographie ist ebenso schonend und unbedenklich. Bei diesem Verfahren wird mit starken Magnetfeldern gearbeitet, die für den menschlichen Körper völlig ungefährlich sind. Die Patientin ist dabei keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt. Bei der Myomentfernung durch MR-HIFU wird Ihre Haut nicht verletzt, denn der Ultraschall wirkt nur in der Tiefe des Gewebes. Die Methode ist damit weniger belastend und deutlich risikoärmer als andere Verfahren zur Entfernung von Myomen.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die gesamte MR-HIFU-Behandlung dauert – abhängig von der Größe der Myome – etwa drei Stunden und ist für Sie weitgehend schmerzfrei. Sie bleiben bei der Behandlung bei vollem Bewusstsein, erhalten zu Beginn aber ein leichtes Beruhigungsmittel. Der Eingriff kann meist ambulant vorgenommen werden. Sie können schon am nächsten Tag Ihren Alltag wie gewohnt fortsetzen.

Wie hoch sind die Behandlungskosten für MR-HIFU?

Da es sich bei MR-HIFU um eine relativ neue Methode zur Entfernung von Myomen handelt, werden die Kosten bisher nur von wenigen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Deshalb sollten Sie die Behandlungsmöglichkeiten und die Fragen zur Kostenübernahme vor einer geplanten Myombehandlung mit Ihrer Krankenkasse und Ihrem Frauenarzt abklären.